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Spendenfahrt Sommer 2016
für arme Kinder in Rumänien
und deren Familien.
Wir bedanken uns für Ihre Unterstützung.

Stiftung Sacro Cuore Krankenhaus  

So, unsere Spendenfahrt war wieder erfolgreich.
Wir hatten 48 Kartons gefüllt mit Schuhen, Kinderkleidung, Kleidung für erwachsene Frauen und Männer,
Heimtextilien, Matratzen, 11 Rollatoren, Stofftieren und eine Kiste mit Spielzugautos.
Das Gewicht des Transportgutes lag bei ca. 1 Tonne.
Insgesamt sind wir knapp 4.000 km gefahren.
Wir waren 15,5 Tage unterwegs.

Wir haben Kontakte vor Ort mit dem Krankenhaus in Baia Mare aufgenommen, bei denen von Zeit zu Zeit
Kinder vor der Tür hinterlegt werden und mittellose werdende Mütter nicht wissen, was sie ihren Kindern anziehen sollen.
Eine Stiftung haben wir auch besucht.
In Sacalaceni, mit der Stelle, die sich um die Sozialfälle kümmert, haben wir mit einer Angestellten bedürftige Familien
besucht. Der Pastor im Nachbarort, der uns im letzten Jahr zu Bedürftigen geschickt hat, hatte uns eingeladen,
was wir gerne angenommen haben.

Diese Sachspendenaktion wurde ausschließlich von meiner Familie finanziert.

 

Hier waren wir bei einer älteren Dame, die in diesem kleinem Häuschen wohnt, zu zweit mit ihrer Tochter,
und zu Besuch sind von Zeit zu Zeit die Enkeltöchter. Sie konnten wir mit einem Rollator beglücken.
Darauf meinte sie: "Jetzt kann ich wieder zur Kirche gehen und kleine Spaziergänge machen."
Einen Tag später sahen wir sie vor dem Haus laufen üben.

   
   
   


Diese 81jährige Dame hatte auch einen Rollator bekommen. Sie hat uns erzählt, dass sie so was schon mal
gesehen hat. Doch sie hatte sich nicht getraut, sich so etwas zu wünschen.

   

 
         

 

Auf der Suche nach Kontakten in der nächsten Großstadt (Baia Mare) sind wir unter anderem auf die Sacro Cuore Stiftung
(Heiliges Herz) gestoßen. Die Sozialmitarbeiter erzählten, dass der Gründer auch so anfing wie wir. Heute kümmern sich
die Angestellten um Kinder, die zuhause nicht die Unterstützung bekommen, die sie brauchen. Diese Kinder bekommen
schulische Unterstützung, Essen und die soziale Zuwendung, die ihnen zuhause fehlt. Und sie fahren auch einmal im Jahr
mit den Kindern in den Urlaub. Kostenlos für die Kinder, versteht sich. Das Geld für das alles wird über eine stiftungseigene
Konditorei und durch Spenden eingenommen. Außerdem werden noch mehrere Mädchen in eigenen Wohnungen betreut,
die von der Stiftung für diese bereitgestellt werden. Alles in einem, eine gelungene Sache.

 
 
 
 
 

Wir haben auch das Krankenhaus in Baia Mare besucht. Hier gibt es auch ein Sozialbüro, das sich um verlassene Kinder
mit familiären Problemen kümmert. Für die Kinder haben wir hier einige Kartons Babykleidung und Kinderkleidung gespendet.
Diese werden auch an mittellose und minderbemittelte Mütter/Paare mit kleinen Kindern weitergegeben.
Auch hier wurden wir sehr freundlich empfangen und wir haben die Neugeborenen-Station besucht.

 
 

 

Bei dieser Familie waren wir bereits letztes Jahr im Winter. Diese Familie ist in einem Hilfsprojekt der Kirche
und des Sozialbüros, wodurch der Vater einen Anbau in Angriff nehmen konnte. Der Vater hat von der Bank
außerdem einen Kredit von 1500,- € für einen Traktor mit Anhänger bekommen. Jetzt besteht für die Familie die Möglichkeit,
ihre zukünftige Situation zu verbessern. Wir unterstützten mit Matratzen, Heimtextilien, Kleidung für die Kinder und die Eltern,
aber auch mit Spielzeug für die beiden Zwillinge. Der Vater freute sich und meinte, jetzt brauche er nur noch das Skelett
für die Betten zu bauen. (Zur Vorgeschichte siehe Spendenfahrt Dezember 2015 - Familie 2)

 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

Diese Familie ist vielleicht finanziell nicht so schlecht gestellt wie die anderen, aber die Kinder haben bezüglich
der Familie ein schweres Los getroffen. Der Vater hat ein Alkoholproblem und die Mutter ist maßlos überfordert.
Beispiel: als wir das zweite Mal zu dieser Familie gefahren sind, um noch Kleidung für die Kinder zu bringen,
waren die Kinder (2,5 und 5 Jahre alt) auf sich selbst gestellt. Keine Eltern in Sicht. Die Nachbarin, die selber
vier Kinder hat, nahm die zwei bis zur Rückkehr der Mutter in ihre Obhut. Ich glaube, dass dieser Fall auch die
Probleme einiger Familien widerspiegelt.

 
 
 

 

Bei dieser Familie wohnen drei Generationen in diesem Haus. Wenn wir das richtig verstanden haben,
war das Enkelkind mit den Eltern in Moldova (Ferienzeit), um sich ein wenig Geld durch Schafehüten
dazu zu verdienen. Der Opa hat Krebs (Gehirntumor), einen Bypass am Bein, und seine Lebenserwartung
ist nicht mehr allzuhoch. Trotzdem geht er regelmäßig seiner Arbeit nach, um die Familie, so lange es geht,
zu unterstützen. Die Oma kümmert sich noch um einen weiteren älteren Herren mit Schlaganfall aus der
Nachbarschaft, der auf fremde Hilfe angewiesen ist. Für ihn gibt es keine Chance auf Rehabilitation.
Der Sohn kam gerade mit der Kuh von der Weide und hatte noch nicht mal Schuhe an.
Über zwei Paar Schuhe und eine Grundausstattung an Kinderkleidung für das 7jährige Kind und
über Kleidung und Heimtextilien hatten sie sich dann auch super gefreut.
Das Haus, in dem diese Familie wohnt, hat vielleicht 50 qm.
Auf Innenaufnahmen haben wir aus Gründen der Diskretion verzichtet.

 
 

 

In Culcea gab es eine Familie, die viele Kinder hatte. Verwandte wohnten nebenan.
Es sind Menschen, die sich trotz schwerer Krankheiten und Armut nicht aufgeben.
Hier hatten wir eine Frau, die durch einen Schlaganfall sehr stark geschädigt war.
Sie ist auf die Hilfe ihrer Mutter angewiesen. Hier konnten wir von der Stiftung Sacro Cuore
(Heiliges Herz) einen Rollstuhl bekommen.

 
 
 
 
 
 
 
       
           



Hier handelt es sich um einen 84jährigen Mann, der auf Grund einer Krankheit an den Beinen
zwischen Krankenhaus und seinem Zuhause pendelt. Hiervon haben wir aus Rücksicht keine
Bilder gemacht. Wenn Sie mal auf die provisorischen Krücken achten, werden Sie sehen,
dass es sich hierbei um eine Mistgabel und einen Spatenstiel handelt.

 

 
 
 
 
 

 

Hier wohnt eine alte Frau alleine, kann schlecht gehen und hat vor ihrem Haus mehrere Stufen. Sie muss sich
mit Krücken vorwärts bewegen. Alle 2 - 3 Tage kommt die Tochter aus der nächsten Großstadt und kümmert sich,
so gut es geht, um ihre Mutter. Über einen Rollator hat sich auch diese Frau sehr gefreut.

 
 
           
     
           

Der Pastor, den wir bereits letztes Jahr kennen lernten, lud uns auf seinem Hof ein. Er hatte uns gezeigt, wie in Rumänien/Maramures
die Menschen auf dem Land leben. Er zeigte uns alle seine Tiere: Pferde, Schweine, jede Menge Geflügel, und auch einige Obstbäume.
Zum Abschied bedankte er sich für die Hilfe, die wir in die kleinen Orte brachten, mit kleinen Geschenken wie Schmalz, Speck, Obst
und Palinka aus eigener Herstellung.

 
 

 

 

Zum guten Schluss möchten wir anmerken, dass nicht alle in Rumänien in Armut leben. Es gibt, wie hier, genauso Menschen,
denen es gut geht. Ich würde sogar sagen, das die Menschlichkeit dieser Menschen die Menschlichkeit in Deutschland überwiegt,
bezüglich Profit, Habgier und Ignoranz den Nächsten gegenüber.

Landschaftlich, machen sie sich bitte selber ein Bild: Landschaftsbilder von Rumänien mit Google-Bildersuche


Wir bedanken uns ganz herzlich im Namen der Empfänger, denen wir eine wirkliche Freude und Hilfe mit den Spenden
machen konnten, bei den Spendern. Ob nun Kleidung, Rollatoren oder die Matratzen und Heimtextilien, die Sachen
waren willkommen und hilfreich für diese Menschen. Und nicht zuletzt bedanken wir uns bei unserer Familie in Rumänien
für die Unterstützung. Die uns Obdach, Essen und tatkräftige Unterstützung bei den Besuchen der Bedürftigen gaben.

 
 

 

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